PSYCHOSOMATISCHE STÖRUNGEN

Mit Stärkung unserer Psyche dem Körper Gutes tun

WAS SIND PSYCHOSOMATISCHE STÖRUNGEN?

Somatisierung bedeutet, dass psychische Probleme in körperlichen Beschwerden ihren Ausdruck finden, was grundsätzlich nicht krankhaft ist. Sind diese körperlichen Beschwerden lange anhaltend, also chronisch und kann deren Ursache nicht ausreichend durch einen organischen Befund erklärt werden, spricht man von Psychosomatische Störungen.

Somatoforme Störungen

Aussagen, dass den Patienten nichts fehle sind falsch zumal die Beschwerden (oft Schmerzen) real erlebt und mit viel Leid verbunden sind.  Erhebliche Einschränkungen in der Alltagsbewältigung sind die Folge. 

Typisch ist, dass die Patienten oftmals eine Odyssee durch viele Ordinationen und Kliniken hinter sich gebracht haben. Das Ergebnis frustrierend, da die Untersuchungen nichts oder nur wenig gebracht haben, die Beschwerden jedoch weiter fort bestehen. So leiden beispielsweise Patienten mit einer somatoformen Schmerzstörung an andauernden, quälenden Schmerzen, die durch eine körperliche Störung nicht ausreichend erklärt werden können. 

Auch wenn ein zeitlicher Zusammenhang mit belastenden Lebensereignissen, Problemen im Alltag oder Konflikten hergestellt werden kann, ist es den Patienten nicht möglich eine psychische Ursache ihrer Beschwerden in Betracht zu ziehen. Derartige Überlegungen brauchen nicht nur eine vertrauensvolle Arzt – Patienten Beziehung, sondern auch Zeit in der Hilfestellung.

SYMPTOME PSYCHOSOMATISCHER STÖRUNGEN

Psychosomatische Störungen äußern sich durch ganz unterschiedliche, chronische körperliche Symptome. Das Spektrum reicht von unerklärbarem Schmerzen wechselnder Intensität, oder auch Lokalität über unklare Symptome des Herzens bis hin zu Beschwerden im Magen-Darm-Trakt.

Körperliche Symptome

Psychische Symptome

Verhaltensänderungen

DIAGNOSE PSYCHOSOMATISCHER STÖRUNGEN

Der Beginn dieser Erkrankung liegt in der Regel im jungen Erwachsenen-Alter. Der Verlauf ist chronisch fluktuierend, das bedeutet Phasen der Beschwerdefreiheit wechseln über Jahre mit Phasen körperlicher Beschwerden. Die Diagnostik Psychosomatischer Störungen erfordert neben der organmedizinischen Durchuntersuchung eine umfassende Erhebung psychosozialer Belastungsfaktoren.

Die Ursache einer Psychosomatischen Störung kann nicht auf eine, alles erklärende Ursache, reduziert werden. Vielmehr handelt es sich bei der psychosomatischen Störung, um einen komplexen langandauernden Prozess, welcher durch verschiedene Faktoren (biologischen, genetischen, psychischen und sozialen) ausgelöst und aufrecht gehalten wird. Entscheidend für die Diagnosestellung ist der chronische Verlauf mit erheblicher Beeinträchtigung der Lebensgestaltung, wie auch das Fehlen eines, den Beschwerden adäquaten organischen Befundes. 

Die fehlende organmedizinische Erklärung ist frustrierend und beängstigend, gleichzeitig aber auch Motor immer mehr Ärzte zu konsultieren um weitere Untersuchungen durchführen zu lassen. Mögliche psychische Ursachen werden strikt abgelehnt und finden im subjektiven Krankheitskonzept keinen Platz.

BEHANDLUNG PSYCHOSOMATISCHER STÖRUNGEN

Eine Vertrauensbasis wie auch entsprechende Zeit für den Patienten zu haben gilt ganz besonders für die Behandlung der Menschen mit Psychosomatischen Störungen.

Erstrangig ist das subjektive Krankheitsverständnis des Patienten mit all seinen Überlegungen und sorgenvolle Überzeugungen zu erfassen. Darauf aufbauend gilt es mögliche psychische Beschwerden, die durch die Erkrankung entstanden sind, bewusst zu machen. Das Verständnis, dass auch psychosoziale und psychologische Faktoren für die Erkrankung mitverantwortlich sind, ist für viele Patienten schwer zu akzeptieren, aber hilfreich. Diese ganzheitliche Sicht ermöglicht eine Vielzahl an weiterführenden gesundheitsfördernden Maßnahmen, allen voran, psychotherapeutische Interventionen.

Der Einsatz von Psychopharmaka kann vor Allem bei hartnäckigen Schmerzsyndromen Erleichterung schaffen und wird auch von den Gesellschaften für Schmerztherapie empfohlen. Auch die Einbeziehung von Angehörigen kann für den Therapieerfolg von Nutzen sein.

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